Allgemeine Verhaltensregeln (Code of Conduct)
für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DURAG Gruppe

Vorbemerkungen

Unsere Allgemeinen Verhaltensregeln (Code of Conduct) sollen uns dabei helfen, die im Tagesgeschäft, bei strategischen Überlegungen sowie bei Entscheidungsprozessen auftretenden ethischen und rechtlichen Fragen richtig und angemessen zu beurteilen.

Es entspricht der Politik des Hauses DURAG, alle Geschäfte in ethisch und rechtlich einwandfreier Weise zu tätigen. Wir erwarten daher von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ohne Ausnahme, dass sie neben internen Regeln selbstverständlich auch alle Gesetze befolgen, Interessenkonflikte vermeiden, die Vermögenswerte der DURAG-Gruppe schützen und die Sitten, Traditionen und gesellschaftlichen Werte der jeweiligen Länder und Kulturkreise, in denen wir Geschäfte tätigen, berücksichtigen. Fehlerhaftes Verhalten, das natürlich auch Ausweich- oder Umgehungslösungen beinhaltet, ist niemals im Interesse von DURAG.

1. Beachtung von Gesetzen und gesellschaftlichen Normen

Als verantwortliche Mitarbeiter des Hauses DURAG verpflichten wir uns, alle geltenden Gesetze – unabhängig davon, ob sie lediglich national oder auch international gelten - einzuhalten sowie nationale Bräuche, Traditionen und sonstige gesellschaftliche Normen zu beachten. Es ist ersichtlich, dass ein Verstoß die Reputation des Hauses DURAG ernsthaft schädigen und andere negative Konsequenzen für DURAG und auch für den einzelnen Mitarbeiter von DURAG nach sich ziehen kann.

2. Interessenkonflikte

Wir erwarten von uns und denjenigen, mit denen wir umgehen, die Beachtung höchster ethischer Standards. Private Interessen und die Interessen von DURAG sind strikt auseinander zu halten. Deshalb sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Situationen vermeiden, die zu einem Konflikt zwischen ihren persönlichen Interessen und den Interessen von DURAG führen können. Im Kontakt mit bestehenden oder möglichen Kunden, Lieferanten, Auftragnehmern und Mitbewerbern sowie Bewerbern für einen Arbeitsplatz bei DURAG wird jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter im besten Interesse von DURAG handeln und jeden persönlichen Vorteil ausschließen.

Zu möglichen Interessenkonflikten kann es insbesondere in folgenden Situationen kommen:

  • Bei Geschäftsbeziehungen mit einem anderen Unternehmen, an dem eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter, ein Verwandter oder Freund einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters direkt oder indirekt einen bedeutenden Anteil hält. 
  • Bei Geschäften mit einem anderen Unternehmen, sofern auf Seiten des anderen Unternehmens ein Verwandter oder ein Freund einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters an diesen Geschäften mitwirkt oder hieran ein finanzielles Interesse hat.
  • Bei Geschäften mit ehemaligen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern oder mit Freunden oder Verwandten einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters.
  • Bei der Zusage von arbeitsvertraglichen Bedingungen für Verwandte, Freunde oder Bekannte im Falle einer mögliche Einstellung bei DURAG.

Bei einem möglichen Interessenkonflikt ist hierüber mit dem Vorgesetzten eine Entscheidung über das weitere Vorgehen herbeizuführen.

3. Private Tätigkeiten

Auch bei privaten Tätigkeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auf DURAG auswirken können, sind Integrität und Loyalität unverzichtbar. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen Nebentätigkeiten vorher von ihrem Vorgesetzten bzw. von der zuständigen Personalabteilung genehmigen lassen, insbesondere wenn

  • die Nebentätigkeit oder Vorarbeiten dazu die betrieblichen oder beruflichen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beeinträchtigen;
  • die Nebentätigkeit zu einem Konflikt mit den aktuellen oder in Betracht gezogenen Geschäftsaktivitäten von DURAG führen können;
  • Einrichtungen von DURAG genutzt oder betriebliche Erfahrungen von DURAG verwertet werden sollen.

Eine ausdrückliche schriftliche Genehmigung über die zuständige Personalabteilung ist auch einzuholen, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Funktionen in Unternehmen übernehmen wollen, mit denen DURAG in Geschäftsbeziehungen oder in einem Wettbewerbsverhältnis steht. In jedem Falle sind alle diesbezüglichen Regelungen im Arbeitsvertrag zu beachten. Ausdrücklich nicht hiervon betroffen sind ehrenamtliche Tätigkeiten oder geringfügig vergütete Tätigkeiten im öffentlichen Bereich wie z.B. Sportvereinen.

4. Umgang mit Geschäftspartnern, Behörden und anderen Interessenvertretern

Von unseren Lieferanten und Dienstleistern erwarten wir, dass sie unseren ethischen Standards entsprechen.

Im Markt behauptet sich DURAG mit der Qualität und Preiswürdigkeit seiner innovativen Produkte und Dienstleistungen. Entscheidungen treffen wir nach vernünftigen wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter Beachtung der Gesetze und Normen. Wir verhalten uns einwandfrei in unseren Geschäftsbeziehungen zu anderen, halten die geltenden Gesetze und entsprechenden Bestimmungen gegen Korruption, Bestechung und Betrug ein und vermeiden selbst den Anschein eines Interessenkonflikts. Als Mitarbeiterin und Mitarbeiter von DURAG erkennen wir unsere Verantwortung an, uns im Geschäftsverkehr so zu verhalten, dass keine persönlichen Abhängigkeiten oder Verpflichtungen sonstiger Art entstehen. Wir dürfen uns bei unseren Geschäftsentscheidungen und unserem Verhalten durch keinerlei Art von Geschenken, Incentives oder sonstigen Vorteilen beeinflussen lassen. Uns ist bewusst, dass das Gewähren oder die Annahme solcher Vorteile DURAG einem rechtlichen Risiko aussetzt sowie unsere Geschäftsbeziehungen und unsere Reputation schädigt.    

Daher dürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer geschäftlichen Tätigkeit weder direkt noch indirekt unberechtigte Vorteile fordern, annehmen, anbieten oder gewähren, sei es in Form von Geldzahlungen, Geschenken oder sonstigen Zuwendungen bzw. Leistungen. Dies gilt gegenüber Personen, Unternehmen wie auch gegenüber Behörden oder sonstigen Institutionen. Insbesondere darf keinem in- oder ausländischen Amtsträger irgendein Vorteil angeboten oder gewährt werden. Ausgenommen sind lediglich allgemein übliche Gelegenheits- oder Werbegeschenke, Bewirtungen oder sonstige gelegentliche Zuwendungen von nachweislich geringem Wert. Bei Beurteilung der Üblichkeit bzw. des Wertes ist ein strenger Maßstab anzulegen, um bereits den Eindruck sachfremder Erwägungen strikt zu vermeiden. Dies gilt gegebenenfalls auch für Spenden und Sponsoring-Aktivitäten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von DURAG müssen sich in Zweifelsfällen die Gewährung sowie Annahme von Zuwendungen von ihrem Vorgesetzten genehmigen lassen.

Keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter darf, allein oder mit anderen, Handlungen begehen, die gegen in- oder ausländische Vorschriften gegen Geldwäsche verstoßen. Bei Zweifeln über die Zulässigkeit von Transaktionen, die einen Transfer von Bargeld einschließen, ist frühzeitig die Geschäftsleitung einzuschalten.

5. Schutz von Vermögenswerten und wettbewerbsrelevanten Informationen

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind innerhalb ihres Tätigkeitsbereiches mitverantwortlich für den Schutz der materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter von DURAG und deren Konzernunternehmen. Materielle Wirtschaftsgüter umfassen sämtliche Gegenstände, wie Gebäude, Grundstücke, Produkte, Fahrzeuge, Computer, Vorräte und jedwede Form von Unterlagen bzw. Dokumenten. Zu den immateriellen Wirtschaftsgütern zählen Know-how, gewerbliche Schutzrechte, Technologien, Geschäftsgeheimnisse und andere für DURAG wertvolle und wichtige und deshalb zu schützende Informationen.

In diesem Zusammenhang ist IT-Sicherheit von besonderer Bedeutung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aufgefordert, sämtliche elektronischen Informationssysteme in einer respektvollen sowie ethisch und rechtlich einwandfreien Weise zu nutzen und dabei die zur Verfügung stehenden Sicherheitsvorkehrungen/-verfahren (insbesondere Verschlüsselung, Passwörter) zum Schutz aller DURAG-bezogenen Daten einzusetzen.

6. Umgang mit vertraulichen Informationen

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind verpflichtet, über interne Angelegenheiten von DURAG Stillschweigen zu bewahren, die im Falle einer Verbreitung in der Öffentlichkeit dem Unternehmen DURAG Schaden zufügen könnten. Es ist nicht erlaubt, vertrauliche interne Informationen – etwa Geschäftsstrategien, Forschungsergebnisse oder Inhalte des internen Berichtswesens – an Unbefugte innerhalb wie außerhalb von DURAG weiterzugeben. Dies gilt auch für Informationen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertraulich von Dritten erhalten haben. Falls aus betrieblichen Gründen vertrauliche Informationen an Dritte weitergegeben werden sollen, ist hierzu eine Genehmigung des Vorgesetzten einzuholen. Auch sollte geprüft werden, ob nicht vor Weitergabe eine besondere Vertraulichkeitsvereinbarung, welche von dem zuständigen Vorgesetzten freigegeben wurde, mit dem Dritten abgeschlossen wird.

7. Vorbeugung gegen Vertragsrisiken

DURAG steht zu seinen Verpflichtungen aus Vereinbarungen mit Dritten. Um eventuelle Missverständnisse und unbeabsichtigte Konsequenzen zu vermeiden, ist es erforderlich, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in deren Verantwortungsbereich der Abschluss von Vereinbarungen und Verträgen fällt, vor Abschluss eines Vertrags sorgfältig die hieraus resultierenden Rechte und Pflichten bzw. Risiken abwägen und ggf. rechtlichen Beistand hinzuziehen. Darüber hinaus ist selbstverständlich die jeweils aktuell gültige Unterschriftenregelung zu beachten.

8. Beschwerde, Hinweise

Verstöße gegen Gesetze, diese Allgemeinen Verhaltensregeln oder andere DURAG-Standards können dem jeweiligen Vorgesetzten, der Personalabteilung oder direkt der Geschäftsführung mitgeteilt werden.

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