Häufig gestellte Fragen

DURAG FEUERUNGSTECHNIK

Flammenwächter sind sicherheitstechnische Einrichtungen zur Überwachung von Flammen unterschiedlichster Feuerungsarten. Sie signalisieren auf besonders sichere Weise, ob die Flamme eines spezifischen Brenners brennt oder nicht.
 
Ein Flammenwächter besteht dabei aus einem Flammenfühler und aus einem Schaltgerät. Platzsparend kombiniert in einem Gehäuse, spricht man von Kompaktflammenwächtern. Je nach Auslegung der Flammenüberwachung kann aber auch ein separater Flammenfühler an einem Brenner  montiert sein und über ein - entfernt installiertes - Schaltgerät kontrolliert und gesteuert werden.  
 
Für besonders anspruchsvolle Umgebungen (beengter Bauraum, Hitze u.a.) bieten wir Flammenwächter und Flammenfühler an, die durch Lichtwellenleiter das Flammensignal im Kessel empfangen und erst am eigentlichen Flammenwächter in einigen Metern Entfernung auswerten.

Für die Flammenüberwachung in explosiongefährdeten Bereichen bieten wir unsere bewährten Lösungen in speziell dafür ausgelegter Bauweise an. Gehäuse und Anschlüsse entsprechen dabei den geforderten Normen; unsere Prüfzertifikate und betrieblichen Abläufe unterliegen einer ständigen Kontrolle durch die entsprechenden nationalen und internationalen Prüfinstitutionen.


Fragen zu Ihrer speziellen Anwendung beantworten Ihnen gern unsere Mitarbeiter aus Vertrieb und Produktmanagement.

Neben den verschiedenen Flammenwächtern und -fühlern sind für die technisch einwandfreie Installation diverse Zubehörteile wichtig und empfehlenswert.

Verschiedene Adapter garantieren die passgenaue Anschlussmöglichkeit an vorhandene Sichtrohre.

Isolatoren schaffen eine thermische und elektrische Trennung zwischen Flammenwächter und Brennerplatte.

Kugeljustierflansche sorgen für die optimale Ausrichtung des Flammenwächters auf die zu beobachtende Flamme.

Ein zusätzlicher Kugelhahn kann integriert werden, um das Sichtrohr im Bedarfsfall zu schliessen und somit den Flammenfühler vor Beschädigungen zu schützen.

Eine optische Einstellhilfe erleichtert das Ausrichten des Kugeljustierflansches. Statt des Flammenwächters wird die Einstellhilfe mit der Überwurfmutter befestigt. Durch das Sichtfenster der Einstellhilfe ist die Flamme im Brenner lokalisierbar - der Kugeljustierflansch kann nach optimaler Positionierung endgültig befestigt werden. Der Flammenwächter befindet sich anschliessend in exakt gleicher Position wie zuvor die Einstellhilfe.

Um eine optimale Flammenüberwachung zu garantieren, ist neben der richtigen Auswahl des Gerätes die fachmännische Installation an der korrekten Position auf der Brennerplatte und die Verwendung exakt abgestimmten Zubehörs unumgänglich.

So empfehlen wir in jedem Fall den Einbau eines Kugeljustierflansches, um mit möglichst viel Spielraum die Flamme durch das Sichtrohr erfassen zu können. Schon geringe Schwenkbewegungen des Flammenwächters werden damit möglich und können somit zu idealen 'Sichtverhältnissen' führen. Darüber hinaus können durch das Zwischenschalten des Kugeljustierflansches ungünstige Anbaupositionen von Sichtrohr oder Anschweissflansch ausgeglichen werden.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die richtige Auslegung des Spülluftsystems. Entsprechend vorgegebener Richtwerte und unter Beachtung der Brennereigenschaften ist der Volumenstrom und der Druck so einzustellen, dass zu jeder Zeit die optische Einheit des Flammenwächters vor Verschmutzung und Beschädigung durch Überhitzung geschützt ist.

SIL - Safety Integrity Level (Funktionale Sicherheit)

Unsere Kompaktflammenwächter D-LX 200 und D-LX 720 sind entsprechend den Vorgaben nach IEC 61508, Teile 1-7, SIL 3 zertifiziert. Damit hat die DURAG GmbH als erster Hersteller von Flammenwächtern am Markt diese Anforderung erfüllt.

Eine vollständige, allso alle Teile der Norm umfassende, Zertifizierung betrachtet neben den möglichen probabilistischen Fehlern wie Hardware-Ausfälle auch die Möglichkeiten für systematische Fehler. Sie stellt dadurch ein besonderes Qualitätssiegel für den Entwicklungsprozess dar.  Nachträgliche Fehlerberechnungen nach Teilen der IEC 61508 vernachlässigen dagegen typischerweise einen Anteil der möglichen Fehler.

DURAG UMWELTMESSTECHNIK

Beginnend ab dem Jahr der Abkündigung eines Gerätetyps ist DURAG bestrebt, Reparaturen, Ersatzteil- und Verbrauchsteilbelieferung für 10 Jahre aufrecht zu erhalten.

  • Das Jahr der Abkündigung bezeichnet das Jahr, in dem der Artikel letztmalig in der offiziellen Preisliste für den regulären Verkauf benannt wurde.
  • Es kann auch im Folgejahr eine Belieferung mit Neugeräten für Projekte erfolgt sein.
  • Der Zeitraum des Supports mit Ersatzteilen, Reparaturen und Verbrauchsteilen verlängert sich durch eine Lieferung von Geräten nach dem Abkündigungsjahr aber nicht.
  • Die Ersatzteilbevorratung der DURAG GROUP ist darauf ausgerichtet, dass umfangreiche Reparaturen von Geräten die 15 Jahre oder älter sind i.d.R nicht mehr wirtschaftlich ist.
  • Nicht jedes in einem Gerät verbaute Teil ist automatisch als Ersatzteil deklariert! Insbesondere ist es nicht vorgesehen, dass ein komplettes Gerät als Ersatzteil lieferbar ist.
  • Sollte ein komplettes Gerät „als Ersatzteil“ geliefert werden, so verlängert sich die Ersatzteilbevorratung für dieses „Neugerät“ nicht über den für die Baureihe gültigen Zeitraum hinaus.
  • Informationen zum Zeitpunkt der Abkündigung Ihres DURAG Gerätes aus dem Bereich Umweltmesstechnik erhalten Sie auf Anfrage.

Das D-R 220 ist ein optisches Transmissometer. Die Basis Messgröße ist die Transmission.

Der Meßbereich des D-R 220 beträgt:

  • Transmission: 100 .. 2,5% T

dieses entspricht

  • Opazität: 0 .. 97,5% OP
  • Extinktion: 0 .. 1,6 EXT

Der 4-20 mA Analogausgang des D-R 220 kann nach Kundenanforderung parametriert werden.

Per DIP-Schalter können dem Analogausgang alternativ folgende Intervalle des Basis Messbereiches zugewiesen werden:

  • 4-20 mA entspricht 0 .. 25 % OP
  • 4-20 mA entspricht 0 .. 50 % OP
  • 4-20 mA entspricht 0..100 % OP    
  • 4-20 mA entspricht 0 .. 0,2 EXT
  • 4-20 mA entspricht 0 .. 0,4 EXT
  • 4-20 mA entspricht 0 .. 1,6 EXT

Die Parametrier-Software D-ESI 100 erlaubt es darüber hinaus, dem Analogausgang beliebige Intervalle der Basis Messbereiche zuzuweisen.

Das D-R 290 ist ein optisches Transmissometer. Die Basis Messgröße ist die Transmission.

Der Meßbereich des D-R 290 beträgt:

  • Transmission: 100 .. 2,5% T

dieses entspricht

  • Opazität: 0 .. 97,5% OP
  • Extinktion: 0 .. 1,6 EXT

Ein typisches D-R 290 System verfügt über zwei 4-20 mA Analogausgänge, die unabhängig voneinander nach Kundenanforderung parametriert werden können.

Jedem Analogausgang kann ein Intervall des Messbereiches wie folgt zugewiesen werden:

  •  4.. 20 mA entspricht 0 .. i % OP  i frei wählbar von 20% bis 100% OP

oder

  • 4.. 20 mA entspricht 0 .. j EXT    j frei wählbar von 0,1 bis 1,6

Die Zuweisung erfolgt am Bediengerät D-R 290 AW des D-R 290. Ein PC/Laptop usw ist hierfür nicht erforderlich!

Das D-FL 100 DS ist ein MPPT (Multi Point Pitot Tube), das das Staudruck-Messverfahren nutzt.

Das Verfahren ist sehr präzise, bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten wird der messbare Differenzdruck aber sehr klein. Als Folge wird die Messschwelle von der Messunsicherheit des Differenzdruck-Sensors bestimmt.

Basis des D-FL 100 ist ein spezielles Messprofil mit zwei Messkammern die jeweils mehrere Messöffnungen aufweisen.

Die Messkammern sind pneumatisch voneinander getrennt.
Die Messkammern werden im Messsystem mit den Eingängen eines Differenzdrucktransmitters verbunden.
 
Die Sonde erzeugt in Abhängigkeit der Gasströmung einen Differenzdruck, der abhängig ist von:

  • v der Strömungsgeschwindigkeit des Messgases
  • r der normierten Dichte des Messgases
  • T der Messgastemperatur
  • P dem Absolutdruck des Messgases.
  • k1 dem Strömungsprofil des Messgases im Strömungskanal
  • k2 dem Sondenprofil
  • k3 der Anordnung der Messöffnungen

Der von DURAG eingesetzte hochwertige Differenzdrucktransmitter kann auf einen kleinsten 4-20mA Ausgabebereich entsprechend 0-0,5 hPa parametriert werden.
Ab Werk ist der Transmitter so konfiguriert, dass:

  • die Messgröße dP dem Analogausgang radiziert zugewiesen wird.
  • Messwerte < 6% des eingestellten mA Ausgabebereiches (=0,002 hPa bei Ausgabebereich 0,5 hPa) als 4mA ausgegeben werden (Diese Funktion wird Nullrücker genannt)

Es ist möglich die Parametrierung des Nullrückers im Ausnahmefall z.B. auf 3% (=0,001hPa) zu ändern. 

Als Folge dieser Unterdrückungsfunktion werden Messgasströmungen, die ein Differenzdrucksignal erzeugen, das kleiner als der Einstellwert des Nullrückers ist, als 0 m/s (= 4mA) angezeigt. Der eingestellte Wert des Nullrückers bestimmt damit die effektive Messchwelle eines D-FL 100.

Die Messschwelle eines D-FL 100 beträgt in Abhängigkeit der Messgastemperatur typisch:
( ()=Werte für Nullrücker 3%):

  • Gasgeschwindigkeit 0,4 (0,3) m/s bei T=  20°C
  • Gasgeschwindigkeit 0,5 (0,3) m/s bei T= 100°C
  • Gasgeschwindigkeit 0,5 (0,3) m/s bei T= 200°C
  • Gasgeschwindigkeit 0,6 (0,4) m/s bei T= 300°C
  • Gasgeschwindigkeit 0,7 (0,4) m/s bei T= 400°C
  • Gasgeschwindigkeit 0,7 (0,4) m/s bei T= 500°C
  • Gasgeschwindigkeit 0,8 (0,5) m/s bei T= 600°C

Diese Messchwelle ist prinzipbedingt und keine spezielle Eigenschaft des D-FL 100.

Oberhalb der Messchwelle ist die Präzision des D-FL 100 hoch, da der messbare Differenzdruck der Sonde mit zunehmender Gasgeschwindigkeit quadratisch ansteigt.

DURAG GROUP

Please include the following information to the equipment which is shipped to DURAG

  • a short description of the malfunction
  • contact of your service technican (E-Mail / phone) who can help with additional information if neccessary
  • contact within DURAG GROUP who has previously been informed about the subject
  • contact in your company regarding commercial issues (cost estimate etc.)
  • we do not make use of RMA (return merchandise authorization) numbers

You can help us protect the health of DURAG GROUP employees at the receiving department or repair department when you consider the following:

  • Please clean the equipment prior to shipment if you assume that they might have been in contact with harmful substances.
  • This is especially true for process applications and for applications in raw gas.
  • In most cases applications behind exhaust gas cleaning systems do not require special treatment.

An explosion can only occur when flammable material (e.g. gas or dust), oxygen (e.g. from air) and an ignition source come together. Electrical and mechanical devices can be an ignition source and hence these must be protected if they are to be used in explosive atmospheres.

ATEX is a French abbreviation (ATmosphère EXplosible). It comprises of two European Directives for explosion protection. The Directive 94/9/EC (ATEX95) for manufacturers specifies the requirements for equipment which is used in explosive atmospheres. The directive 1999/92/EC (ATEX137) is for operators and defines safety measures for the concerned personnel.

Ex-devices have additional safety features to enable their use in explosive atmosphere without causing an explosion what could result in serious harm to people and damage machinery.

The European standards series EN 60079 which is identical to DIN 60079 (German national law) and IEC 60079 (international law) can be used to fulfill the ATEX directives. The standard EN 60079-0 is the general base norm for all EX-devices.

Notified Bodies are examination organizations which are nominated by the Government. They are authorized to approve EX-devices. They have laboratories to prove the safety protection for explosive atmospheres. The Notified Body issues an Examination Certificate after successful approval.

The safety features for some test devices which are representative of the series are examined according the standards EN 60079. An examination organization performs EX-relevant tests with test devices in a laboratory. At the end, a positive tested EC-Type-Examination will be attested by the examination organization.

There are different technical possibilities to prevent an explosion caused by devices in hazardous areas. The most popular methods are described in the standards EN 60079. The gas group (e.g. IIC), the temperature class (e.g. T6) or the max. surface temperature (e.g. T95°C) are part of the characterisation for a type of protection.

The likelihood of creating an explosive atmosphere can vary a lot. The separation of hazardous areas in different EX-zones describes the different potential danger of explosive atmospheres. EX-devices are marked for which EX-zone there are suitable.

The operator of a facility is responsible for the safety of the facility. The classification of hazardous areas is usually defined by an external EX-expert and detailed in an explosion safety document.

DURAG has six product (families) which have a type-certificate according to ATEX: D-LX100, D-LE 603, D-LX 200/720, D-GT 80* and D-FW 240 /Ex. ATEX certificates e.g. for the enclosure from other manufactures are used for some devices, e.g. D-HG 400 * Ex.

The TÜV Nord certifies the quality standards of DURAG's series production at the production site in Hamburg. It ensures that the safety features of all devices of the series are consistent with the test samples of the EX-Type-Examination.

EX-devices can only be repaired by the manufacturer or for EX-devices qualified experts. This is the only way to ensure the function of safety features after the repair.

ATEX certificates are valid in the European Economic Area. The IECEx is forseen for the global international markets and is already accepted in some countries like e.g. Australia.

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