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Zertifizierter Filterwächter D-FW 440 für Leckagen nach EN 15859

D-FW 440 D
Zertifizierter Filterwächter für Staub nach EN 15859

Der D-FW 440 D ist ein kostengünstiger und äußerst zuverlässiger In-situ-Filterwächter, der für die Echtzeit- und kontinuierliche Überwachung von Partikeln aus Staubabscheidungsanlagen entwickelt wurde. Er ist in Massenkonzentrationseinheiten (z. B. mg/m³) kalibrierbar, wartungsarm und misst Feststoffpartikel in Gasströmen mit hoher Präzision.

Mit Zertifizierungen wie TÜV nach EN 14181, EN 15859 und US EPA-entsprechend gewährleistet der D-FW 440 D einen sicheren Betrieb und unterstützt gleichzeitig die Einhaltung von Umweltvorschriften und die betriebliche Effizienz.


Technologie: Triboelektrisches Messprinzip

  • Kostengünstige Filterüberwachung
    Optimal geeignet für die Steuerung von Staubabscheidern, die Überwachung der Funktion von Filteranlagen und die Trendanalyse in Anwendungen, in denen eine Messung der ausgegebenen Staubkonzentration (mg/m³) erforderlich ist
  • Einhaltung von behördlichen Vorgaben
    Staubfilterüberwachung in Übereinstimmung mit EN 14181, EN 15267-1/-2, EN 15859, US EPA und weiteren internationalen Standards
  • Bewährtes triboelektrisches Messprinzip
    Zuverlässige Partikeldetektion basierend auf Ladungsänderung – weltweit im Einsatz in anspruchsvollen industriellen Umgebungen
  • Schnelle und einfache Installation
    Kompakte Lösung, einfache Montage und Einbindung in Überwachungssysteme. Schnelle Inbetriebnahme, optimal geeignet für Upgrades und beengtes Umfeld
  • Nahtlose Einbindung in bestehende Systeme
    Standard-Ausgangssignal von 4 bis 20 mA und zwei unabhängige Alarm-Relais (Schließer/Öffner) – ideal für die Prozessüberwachung, Trendanalyse oder den Anschluss an Steuerungs- oder Regelungssysteme 
  • Direkte In-situ-Messung
    Keine Probennahme oder Extraktion erforderlich – präzise Echtzeit-Messung direkt im Kanal 
  • Wartungsfreier Betrieb
    Keine beweglichen Teile, kein Verbrauchsmaterial – reduzierte Ausfallzeiten und niedrige Gesamtbetriebskosten
  • Vorbeugende Wartung
    Erkennung von Änderungen des Abreinigungsimpulses oder der Staubemission für eine optimale vorbeugende Wartung und die Reduzierung ungeplanter Ausfallzeiten
  • Optimierter Umweltschutz und höhere Prozesseffizienz
    Einhaltung von Emissionsgrenzwerten, Vermeidung von Strafzahlungen, Minimierung von Produktverlusten aufgrund von Filterfehlfunktionen
  • Höhere Sicherheit
    Die kontinuierliche Überwachung reduziert das Risiko gefährlicher Expositionen oder Staubexplosionen
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
    Geeignet für zahlreiche Anwendungen, wie beispielsweise in der Zementindustrie, der Stahlverarbeitung, der Kraftwerksindustrie, in pharmazeutischen Anlagen etc.


COMPLIANCE & ZERTIFIZIERUNGEN

TÜV-zertifizierter Filterwächter gemäß:

  • EN 15267-1 (2009)
  • EN 15267-2 (2023)
  • EN 15859 (2010)
  • EN 14181 (2015)

US-EPA-entpsrechend

  • Staubfiltererkennung und Staubabscheidungsüberwachung
    Ideal für die kontinuierliche Überwachung industrieller Filtersysteme wie Schlauchfilter, Zyklone und Abluftkanäle – gewährleistet die frühzeitige Erkennung von Filterausfällen und eine effektive Staubbekämpfung
  • Prozesssteuerung und Trendüberwachung
    Unterstützt einen effizienten Anlagenbetrieb, indem Prozessstörungen (z. B. Probleme im Reinigungstakt, Lüftungsfehler) erkannt und langfristige Trends überwacht werden, um die Filtrationsleistung zu optimieren und Materialverluste zu verhindern
  • Breite Eignung für verschiedene Branchen
    Einsetzbar in allen Branchen, in denen Staubkontrolle, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Betriebssicherheit von entscheidender Bedeutung sind:
    • Zementwerke (z. B. Mühlen, Siloentlüftung)
    • Metallbearbeitung und Schweißen (z. B. Absaugsysteme in Schweißkabinen)
    • Holzverarbeitung (z. B. Filtersysteme in Sägewerken)
    • Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie (z. B. Filtersysteme an Getreideförderbändern, Herstellung von Milchpulver, Schokolade/Kaffee usw.)
    • Chemische und pharmazeutische Produktion
    • Kunststoffverarbeitung (z. B. Entstaubungssysteme, Granulatabscheider)


Für die Einhaltung der US-EPA-Vorschriften 40 CFR 60 PS 11 oder die Zertifizierung nach EN 15267 QAL 1 für PM-CEMS-Messgeräte zur Überwachung von Schornsteinemissionen sind folgende Partikelmessgeräte geeignet: D-R 290 (Opazimeter), D-R 808 (Rückstreuung), D-R 320 (einseitig, nicht-intrusiv, Vorwärtsstreuung) oder D-R 909 (Vorwärtsstreuung, Nassschornsteine)

  • Technische Daten
Gemessene ParameterFeststoffe in Gasströmen
MessprinzipTriboelektrische In-situ-Messung, einseitige Installation
MessbereichNachweisgrenze 0,01 mg/m³Zertifizierter Messbereich: 0 … 7,5 mg/m³ Zusätzliche Messbereiche: 0 … 15 mg/m³; 0 … 100 mg/m³Max. Messbereich bis zu mehreren g/m³, abhängig von den Betriebsbedingungen und dem Staubmaterial
SchutzartIP66
Betriebsspannung24 VDC (±10 %)100 … 240 VAC ±10 %, 50/60 Hz
LeistungsaufnahmeMax. 10 W DC/AC
Ausgangssignale2 unabhängige SPDT-Relais, potentialfrei, max. 30 VDC /5 A oder 240 VAC/5 A, cos = 1Aktive und isolierte 4 … 20 mA-Stromschleifenschnittstelle, max. Schleifenwiderstand 250 Ω, nach EN 15859 zertifiziert
Kommunikationsschnittstelle2x RS-485 (seriell), 1x USB
KommunikationsprotokollModbus RTU (mit RS-485), entspricht VDI 4201
UmgebungsbedingungenTemperatur: –20 … 50 °CLuftfeuchtigkeit: Max. 95 % relative Feuchte (nicht kondensierend)
BetriebsbedingungenTemperatur: Max. 300 °C, optional bis zu 700 °CDruck: Max. 600 kPa bei Temperaturen von bis zu 300 °C; max. 300 kPa bei Temperaturen von 300 °C … 700 °C bei Verwendung eines HochtemperaturprozessanschlussesStrömungsgeschwindigkeit: min. 3 m/s, getestet mit max. 40 m/s
Bedienung und KonfigurationOptional: Software D-ESI FW
WerkstoffGehäuse: Aluminium, lackiertSonde: Edelstahl (316L)Isolierung: Polyphenylensulfid (Ryton R-4)
Sonden- AbmessungenStandardlänge: 500 mm; andere Längen auf Anfrage – bis zu 1.750 mm in 250- oder 500-mm-Schritten
Gewicht1,5 kg ohne Sonde